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Stoßwellentherapie – Schmerzbehandlung ohne Operation

Ob bei Nierensteinen, Fersensporn, Tennisellbogen oder Kalkschulter: Wer sich für eine Stoßwellentherapie entscheidet, tut dies oft, um die Schmerzen zu reduzieren oder eine Operation zu vermeiden.

Die außerhalb des Körpers (= extrakorporal) erzeugten Druckwellen setzen in tiefer gelegenen Körperregionen gezielt Energie frei, ohne die darüber liegende Haut, das Fettgewebe oder die Muskeln zu beschädigen. Je nach Dosierung können Stoßwellen Nierensteine zertrümmern oder auch „nur“ erkranktes Gewebe reizen und damit Durchblutung und Zellstoffwechsel anregen. So ist es möglich, geschädigtes Gewebe nicht nur zu reparieren, sondern auch eine Regeneration zu erreichen.

Die Nebenwirkungen sind in in aller Regel sehr harmlos: mögliche Schmerzen während der Behandlung, Rötungen, Schwellungen oder geringe Blutergüsse nach der Behandlung.

Vielversprechend ist eine Stoßwellentherapie vor allem bei Fersenschmerzen durch entzündete Sehnen an der Fußsohle oder beim Fersensporn. Hier geht es etwa jedem zweiten Patienten bereits nach kurzer Zeit besser und er hat deutlich weniger Schmerzen. Die übliche Behandlung sieht vor, die Ferse so lange zu entlasten, bis sich die Entzündung zurückbildet – was Monate dauern kann. Die Krankenkassen stufen die Stosswellentherapie als positiv ein.